Logo
Logo

Neubau Wasserwerk Horstmühle
Hier können Sie den aktuellen Fortschritt in Bildern nachverfolgen.
Fotogalerie


Wasserverband Krempermarsch trifft nachhaltige Entscheidung Wasserverband Krempermarsch 100% 100% 2018-12-19 09:45:34 Wasserverband Krempermarsch
Ende November haben die Gremien des Wasserverbandes Krempermarsch unter der Leitung von Verbandsvorsteher Harm Kühn getagt und den Haushalt für 2019 beschlossen. Über die weitreichendste Neuigkeit hat Harm Kühn gleich zu Beginn der Sitzung informiert: Die Baugenehmigung für das neue Wasserwerk, welches auf dem Verbandsgelände errichtet werden soll, liegt vor.

Drei Jahre haben die Verantwortlichen geprüft, beraten und schließlich beschlossen. Das heutige Wasserwerk ging ursprünglich 1957 in Betrieb. Eine Anlagenerweiterung erfolgte 1972 auf die derzeitige Tagesleistung. In den letzten 10 Jahren haben die Fördermengen um rd. 10% zugenommen und es war zu entscheiden, ob das vorhanden Werk saniert und erweitert werden soll oder ein kompletter Neubau die wirtschaftlich bessere Lösung dargestellt. Letztlich hat man sich für einen Neubau entschieden, der errichtet werden soll, während die bestehende Trinkwasseranlage weiterhin ihren Dienst erfüllt. Im Februar 2014 wurde die Forschungsstelle des DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) an der TU HH (Technische Universität Hamburg Harburg) hinzugezogen und damit beauftragt, den vorhandenen Anlagenbestand aufzunehmen. Anschließend wurde durch die Wissenschaftler theoretisch geprüft, welches Aufbereitungsverfahren für das Horster Grundwasser das am besten geeignete ist. Schließlich wurde im Wasserwerk Horstmühle eine Pilotanlage aufgebaut, ein Wasserwerk im Kleinformat. Die hier im praktischen Versuch gewonnen Kennzahlen wurden dann für die Auslegung der großtechnischen Anlage zu Grunde gelegt.

Mit der Umsetzung des Projektes wurde das Fachbüro Lührs Ingenieurbüro GmbH aus Bremen bereits 2017 beauftragt.
Das in Horstmühle gewonnene Grundwasser hat eine hervorragende Qualität. Lediglich Eisen und Mangan müssen entfernt werden, um das Lebensmittel Nr. 1 Trinkwasser an die Kunden im Versorgungsgebiet verteilen zu können. Und dass soll zukünftig energetisch günstig in einer Freigefälleanlage ohne zusätzliche Pumpenleistung erfolgen. Weiterhin werden im Zuge des Neubauprojektes zwei zusätzliche Trinkwasserbehälter errichtet. Für die Erweiterung der Versorgungssicherheit wird das vorhandene Trinkwasserbehältervolumen von rd. 4.000m³ um weitere 2.000m³ Behältervolumen vergrößert. Auf dem Dach des neuen Wasserwerkes wird eine Photovoltaikanlage installiert. Der gewonnene Strom ist für den Eigenbedarf vorgesehen.

Der Baubeginn ist nun für März 2019 geplant. Die Bauzeit beträgt rd. 2½ Jahre. Das Investitionsvolumen beträgt rd. 10.000.000 €.
Mit dieser nachhaltigen Entscheidung soll die Versorgung mit Trinkwasser in den angeschlossenen 28 Gemeinden auch zukünftig nachhaltig sichergestellt werden. 308 Quadratkilometer umfasst das Gebiet, welches vom Wasserwerk Horstmühle versorgt wird. Es reicht von Glückstadt bis nach Lutzhorn und vom Süden der Stör bis hinunter zur Krückau. 30.000 Einwohner werden insgesamt von Horst-Hahnenkamp aus mit dem Lebensmittel Nr.1 versorgt. Betreiber des 17 Mitarbeiter starken Unternehmens ist der Wasserverband Krempermarsch, dessen Mitglieder sich aus den Grundstückseigentümern im Verbandsgebiet zusammensetzen.
Alle Beteiligten freuen sich, dass es nun endlich losgehen kann. Nach der gewissenhaften Planung erfolgt nun die praktische Umsetzung.


Wasserverband Krempermarsch in Zahlen:
Gründung: 1953
Versorgungsgebiet: 28 Gemeinden in den Kreisen Steinburg und Pinneberg (308 km²)
Versorgungseinheiten: 30.000 Einwohner, 45.000 Großvieheinheiten sowie Industriebetriebe
Jahresleistung: 2.500.000 m³
Wasserschutzgebiet: 1.660 ha

Wasserverband Krempermarsch trifft nachhaltige Entscheidung

Ende November haben die Gremien des Wasserverbandes Krempermarsch unter der Leitung von Verbandsvorsteher Harm Kühn getagt und den Haushalt für 2019 beschlossen. Über die weitreichendste Neuigkeit hat Harm Kühn gleich zu Beginn der Sitzung informiert: Die Baugenehmigung für das neue Wasserwerk, welches auf dem Verbandsgelände errichtet werden soll, liegt vor.

Drei Jahre haben die Verantwortlichen geprüft, beraten und schließlich beschlossen. Das heutige Wasserwerk ging ursprünglich 1957 in Betrieb. Eine Anlagenerweiterung erfolgte 1972 auf die derzeitige Tagesleistung. In den letzten 10 Jahren haben die Fördermengen um rd. 10% zugenommen und es war zu entscheiden, ob das vorhanden Werk saniert und erweitert werden soll oder ein kompletter Neubau die wirtschaftlich bessere Lösung dargestellt. Letztlich hat man sich für einen Neubau entschieden, der errichtet werden soll, während die bestehende Trinkwasseranlage weiterhin ihren Dienst erfüllt. Im Februar 2014 wurde die Forschungsstelle des DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) an der TU HH (Technische Universität Hamburg Harburg) hinzugezogen und damit beauftragt, den vorhandenen Anlagenbestand aufzunehmen. Anschließend wurde durch die Wissenschaftler theoretisch geprüft, welches Aufbereitungsverfahren für das Horster Grundwasser das am besten geeignete ist. Schließlich wurde im Wasserwerk Horstmühle eine Pilotanlage aufgebaut, ein Wasserwerk im Kleinformat. Die hier im praktischen Versuch gewonnen Kennzahlen wurden dann für die Auslegung der großtechnischen Anlage zu Grunde gelegt.

Mit der Umsetzung des Projektes wurde das Fachbüro Lührs Ingenieurbüro GmbH aus Bremen bereits 2017 beauftragt.
Das in Horstmühle gewonnene Grundwasser hat eine hervorragende Qualität. Lediglich Eisen und Mangan müssen entfernt werden, um das Lebensmittel Nr. 1 Trinkwasser an die Kunden im Versorgungsgebiet verteilen zu können. Und dass soll zukünftig energetisch günstig in einer Freigefälleanlage ohne zusätzliche Pumpenleistung erfolgen. Weiterhin werden im Zuge des Neubauprojektes zwei zusätzliche Trinkwasserbehälter errichtet. Für die Erweiterung der Versorgungssicherheit wird das vorhandene Trinkwasserbehältervolumen von rd. 4.000m³ um weitere 2.000m³ Behältervolumen vergrößert. Auf dem Dach des neuen Wasserwerkes wird eine Photovoltaikanlage installiert. Der gewonnene Strom ist für den Eigenbedarf vorgesehen.

Der Baubeginn ist nun für März 2019 geplant. Die Bauzeit beträgt rd. 2½ Jahre. Das Investitionsvolumen beträgt rd. 10.000.000 €.
Mit dieser nachhaltigen Entscheidung soll die Versorgung mit Trinkwasser in den angeschlossenen 28 Gemeinden auch zukünftig nachhaltig sichergestellt werden. 308 Quadratkilometer umfasst das Gebiet, welches vom Wasserwerk Horstmühle versorgt wird. Es reicht von Glückstadt bis nach Lutzhorn und vom Süden der Stör bis hinunter zur Krückau. 30.000 Einwohner werden insgesamt von Horst-Hahnenkamp aus mit dem Lebensmittel Nr.1 versorgt. Betreiber des 17 Mitarbeiter starken Unternehmens ist der Wasserverband Krempermarsch, dessen Mitglieder sich aus den Grundstückseigentümern im Verbandsgebiet zusammensetzen.
Alle Beteiligten freuen sich, dass es nun endlich losgehen kann. Nach der gewissenhaften Planung erfolgt nun die praktische Umsetzung.


Wasserverband Krempermarsch in Zahlen:
Gründung: 1953
Versorgungsgebiet: 28 Gemeinden in den Kreisen Steinburg und Pinneberg (308 km²)
Versorgungseinheiten: 30.000 Einwohner, 45.000 Großvieheinheiten sowie Industriebetriebe
Jahresleistung: 2.500.000 m³
Wasserschutzgebiet: 1.660 ha